Was ist Low-Code? Ein vollständiger Leitfaden zu Low-Code für 2024!

Abstrakt: Was ist Low-Code-Entwicklung? Welche Funktionen hat sie? Welchen Mehrwert bietet sie? Dieser Artikel vermittelt Ihnen ein umfassendes Verständnis der Low-Code-Entwicklung, indem er ihre grundlegenden Konzepte, Kernwerte und Funktionen zusammenfasst.

Ein besseres Verständnis der High-Code-Entwicklung hilft dabei, tiefer in die Konzepte, Kernwerte und Funktionen der Low-Code-Entwicklung einzutauchen. Beginnen wir also damit, die High-Code-Entwicklung kennenzulernen.

Was ist High-Code?

High-Code-Entwicklung bezeichnet die traditionelle Programmierung, bei der professionelle Programmierer Anwendungen mithilfe umfangreicher Codezeilen entwickeln. Da jeder Programmierer anders schreibt, gibt es verschiedene Wege, dasselbe Ziel zu erreichen. Manche bevorzugen sauberen Code, andere verschachtelte Strukturen. Bekanntermaßen steigt mit zunehmender Codemenge die Wahrscheinlichkeit für Fehler, die durch spätere Codeänderungen entstehen. Insbesondere bei der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit ist High-Code-Entwicklung ineffizient und kann diverse Probleme verursachen.

Komplexer Codeausschnitt

Definition von Low-Code

Die Komplexität der Programmierung hat die meisten Menschen davon abgehalten, Programmierer zu werden. Selbst für Programmierer ist es schwierig, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben effektiv durchzuführen. Um die Produktivität der Programmierung zu steigern, gewinnt die visuelle Programmierung zunehmend an Bedeutung. Visuelle Programmierung bedeutet Programmieren mit weniger Code und ist daher auch für weniger erfahrene Programmierer zugänglich. Low-Code-Entwicklung ist eine Form der visuellen Programmierung.

Das Konzept von Low-Code wurde erstmals von Forrester, einem Beratungsunternehmen, vorgestellt. Laut Wikipedia bietet eine Low-Code-Entwicklungsplattform (LCDP) Programmierern eine Umgebung zur Anwendungsentwicklung. Im Gegensatz zu herkömmlichen integrierten Entwicklungsumgebungen (IDEs, Programmen zur Bereitstellung einer Programmierumgebung) bieten LCDPs eine benutzerfreundlichere visuelle IDE.

Als visuelles Build-System zeichnet sich Low-Code-Entwicklung durch zwei Hauptmerkmale aus: Visualisierung und reduzierter Programmieraufwand. Systeme oder Apps lassen sich schnell und effektiv per Drag & Drop erstellen – ohne komplizierte Programmierung.

Die Entwicklung von Low-Code-Technologien zielt darauf ab, Entwickler zu entlasten, indem sie Doppelarbeit vermeiden, Ressourcen- und Kostenverschwendung reduzieren und die Effizienz von Systementwicklung, -betrieb und -wartung deutlich verbessern. Selbst Mitarbeiter ohne Programmiererfahrung können so Anwendungen erstellen.

Kernwerte der Low-Code-Entwicklungsplattform

  • Die Arbeitsbelastung verringern, den Bedarf an Tests zur Fehlerbehebung minimieren und den Kommunikations- und Zeitaufwand reduzieren.
  • Überwinden Sie Geschäftsbarrieren, indem Sie schnell Apps auf Basis von Vorlagen oder visuellen Oberflächen per Drag & Drop erstellen.
  • Apps und Geschäftsprozesse einfach ändern.
  • Verkürzen Sie die Vorlaufzeit Ihres Projekts drastisch.

Kernfunktionen der Low-Code-Entwicklungsplattform

Visuelle Bearbeitung

Anhand der visuellen Benutzeroberfläche können Anwender per Drag & Drop Daten für Analyse und Präsentation konfigurieren. Während sich auch herkömmlicher Code teilweise visuell bearbeiten lässt, legt die Low-Code-Entwicklung Wert auf den gesamten Prozess – vom Frontend bis zum Backend – und deckt dabei alle technischen Ebenen ab.

Lebenszyklusmanagement

Es umfasst ein breites Spektrum an operativen Aktivitäten, von der Designphase bis hin zur Zeit nach dem Launch, einschließlich Entwicklung, Konstruktion, Test und Bereitstellung. Low-Code-Tools ermöglichen es Benutzern, auf Informationen über die erstellte App und deren Entwicklung zuzugreifen und zu früheren Versionen zurückzukehren, um das Anwendungslebenszyklusmanagement zu optimieren.

Hohe Erweiterungsfähigkeit

Die Low-Code-Entwicklungsplattform unterstützt die App-Erstellung und das Hinzufügen funktionaler Komponenten mit weniger Programmieraufwand. Sie ist zudem in der Lage, sich an steigende Nutzerzahlen im Zuge des Unternehmenswachstums anzupassen und die Anpassungsmöglichkeiten und Flexibilität deutlich zu verbessern.