26%
Steigerung der allgemeinen Geschäftseffizienz
28
Monatliche Einsparung pro Mitarbeiter
$500,000+
Einsparungen bei IT-Projektkosten
CICO ist ein Unternehmen, das für den Betrieb von über 4.000 Kilometern Schnellstraßen verantwortlich ist. Mit über 12.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 1,4 Billionen PKR ist CICO mehr als nur ein Autobahnbetreiber; es ist ein wichtiger Motor für regionales Wachstum und ein national führendes Unternehmen im Transportmanagement.

CICO hat sich als Vorreiter bei der Einführung intelligenter Technologien etabliert – von der Erreichung einer elektronischen Mauterhebungsabdeckung von über 951 TP3T bis hin zur Erprobung unbemannter Mautstationen. Als etabliertes Unternehmen stand CICO jedoch vor einer neuen und komplexen Herausforderung: Wie kann das Unternehmen vom Marktführer zum echten Innovator werden? CICO verfügte über einen großen Datenbestand, der jedoch in unzusammenhängenden Systemen gefangen war. Die Prozesse waren zwar zuverlässig, aber langsam und papierbasiert. Das Unternehmen verfügte über talentierte Mitarbeiter, denen jedoch die digitalen Werkzeuge fehlten, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Dies ist die Geschichte, wie CICO einen neuen Ansatz im Umgang mit Technologie beschritt. Anstatt ein weiteres umfangreiches, von oben verordnetes IT-Projekt zu starten, befähigte das Unternehmen seine eigenen Mitarbeiter – die Menschen, die täglich die IT-Infrastruktur betreiben – zu “Citizen Developern”. Mithilfe einer No-Code-Plattform bauten sie Schritt für Schritt ein neues digitales Nervensystem für das Unternehmen auf. Die Ergebnisse waren transformativ, nicht nur für den Unternehmenserfolg, sondern auch für die gesamte Unternehmenskultur.

Die Herausforderung: Die drei Hindernisse für die digitale Transformation
Für ein Unternehmen, das großen Wert auf Effizienz legt, war CICO bewusst, dass seine internen Prozesse mit seinen Ambitionen nicht Schritt halten konnten. Das Führungsteam identifizierte drei wesentliche Hindernisse, die das Unternehmen daran hinderten, sein volles digitales Potenzial auszuschöpfen.
Das Datenlabyrinth: Gefangen in einem Netz unverbundener Systeme
Wie viele große Organisationen hatte auch CICO im Laufe der Jahre eine enorme Datenmenge angesammelt. Das Problem bestand darin, dass diese Daten in getrennten, voneinander unabhängigen Systemen gespeichert waren. Informationen aus den Bereichen Mauterhebung, Straßeninstandhaltung, Personalwesen und Finanzen befanden sich jeweils in ihren eigenen digitalen Silos. Dadurch entstand ein Datenlabyrinth, das nahezu undurchschaubar war.

Die Mitarbeiter verbrachten unzählige Stunden damit, zwischen verschiedenen Systemen zu wechseln, Informationen manuell zu suchen und diese anschließend in Tabellenkalkulationen einzufügen. Dieser Prozess war langsam, frustrierend und fehleranfällig. Es war unmöglich, einen einheitlichen Überblick über das Unternehmen zu gewinnen. Diese Datenfragmentierung erschwerte es, Trends zu erkennen, Risiken zu identifizieren und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Das Unternehmen verfügte zwar über viele Daten, aber nur über wenige Informationen.
Der Papierstau: Ertrinken in manuellen, sich wiederholenden Arbeitsabläufen
Viele der wichtigsten täglichen Abläufe bei CICO waren noch immer veraltet und basierten auf langsamen, papierbasierten Prozessen. Ein Paradebeispiel dafür war der tägliche Mauterhebungsbericht. An jeder Mautstation mussten die Mitarbeiter täglich einen Berg von Papierformularen mühsam ausfüllen. Viele Informationen wiederholten sich, mussten aber dennoch jedes Mal handschriftlich erfasst werden. Ein Vorgesetzter sammelte anschließend alle Formulare ein, überprüfte sie manuell auf Fehler und fasste sie in einem zusammenfassenden Bericht zusammen. Dieser gesamte Prozess dauerte Stunden und führte zu Frustration und Burnout bei den Mitarbeitern.

Dieser “Papierstau” war nicht nur ineffizient, sondern auch riskant. Er schuf Fehlerquellen, erschwerte die Echtzeit-Leistungsüberwachung und verzögerte den Fluss wichtiger Finanzinformationen an die Zentrale. Er verdeutlichte, wie veraltete Prozesse die Unternehmensleistung hemmten.
Die Fachkräftelücke: Der Kampf um die Entwicklung und Wartung kundenspezifischer Software
Die Führungsriege von CICO wusste, dass Technologie die Lösung war, hatte aber in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit traditionellen IT-Projekten gemacht. Es war schwierig, mit privaten Technologieunternehmen um die besten IT-Fachkräfte zu konkurrieren. Selbst wenn es ihnen gelang, ein neues Softwaresystem zu entwickeln oder zu erwerben, endete es oft als “Geistersystem” – eine teure Software, die niemand nutzte.

Wie ein Manager erklärte, scheiterten diese maßgeschneiderten Systeme oft, weil die Entwickler die Bedürfnisse des Unternehmens nicht wirklich verstanden. Die Software war kompliziert, unflexibel und passte nicht zur tatsächlichen Arbeitsweise der Mitarbeiter. Und nachdem das System entwickelt war, gab es intern niemanden mit den nötigen Kenntnissen für Wartung und Aktualisierung. CICO erkannte, dass die digitale Transformation nicht einfach durch Zukäufe bewältigt werden konnte. Ein neuer Ansatz war nötig – einer, der die Möglichkeiten der Technologie direkt in die Hände der eigenen Mitarbeiter legte.
Die Lösung: Aufbau einer digitalen Autobahn, eine App nach der anderen
Der Durchbruch für CICO gelang mit einem Paradigmenwechsel. Anstatt nach einer einzigen, monolithischen Softwarelösung für all ihre Probleme zu suchen, entschieden sie sich für die flexible No-Code-Plattform Jodoo und gaben sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung. Sie starteten ein “Citizen Developer”-Programm und befähigten so diejenigen, die das Geschäft am besten kannten, die benötigten Lösungen selbst zu entwickeln.
Diese Strategie war eine direkte Antwort auf die Probleme mit Talenten und Starrheit und ermöglichte es Fachexperten, Anwendungen zu entwickeln, die perfekt zu ihrer betrieblichen Realität passten.
Dieser basisorientierte Ansatz war ein durchschlagender Erfolg. Hier erfahren Sie, wie das Team von CICO seine drei größten Herausforderungen bewältigte.
Eine Brücke über das Datenlabyrinth bauen
Um die Datensilos aufzubrechen, nutzte CICO Jodoo, um eine einheitliche Datenplattform aufzubauen und so eine zentrale Datenquelle für das gesamte Unternehmen zu schaffen. Alle verschiedenen Informationssysteme wurden miteinander verbunden und Daten aus allen Geschäftsbereichen in einem zentralen Data Warehouse zusammengeführt. Heute fließen über 110 Terabyte Daten durch diesen zentralen Knotenpunkt.

Da alle Daten an einem Ort verfügbar waren, konnten sie sich endlich einen umfassenden Überblick verschaffen. Sie entwickelten eine Reihe von “Management-Cockpits” – individuell anpassbare Dashboards für jede Organisationsebene, von der lokalen Mautstelle bis zum Vorstandssaal. Diese Dashboards bieten eine visuelle Echtzeit-Übersicht der wichtigsten Leistungsindikatoren und ermöglichen es Managern, alles zu verfolgen – vom Verkehrsfluss und Umsatz bis hin zur Instandhaltung der Anlagen und der Mitarbeiterleistung. Sie können nun Probleme in Echtzeit erkennen, zukünftige Trends vorhersagen und Entscheidungen auf Basis von Fakten und nicht von Vermutungen treffen.
Papierstaus mit digitalen Arbeitsabläufen beseitigen
Nachdem die Datengrundlage geschaffen war, konzentrierte sich das CICO-Team auf seine langsamen, manuellen Prozesse. Sie begannen mit dem aufwändigsten: dem täglichen Mautbericht. Mithilfe von Jodoo gestalteten sie den Workflow von Grund auf neu.
Statt unzählige Papierformulare auszufüllen, öffnet der Mitarbeiter einfach eine App. Das System ruft automatisch seine Mitarbeiterinformationen und die relevanten Daten für seine Schicht ab. Die Formulare sind vorausgefüllt, der Mitarbeiter muss die Angaben nur noch überprüfen und gegebenenfalls Anmerkungen hinzufügen. Mit einem Klick wird der Bericht übermittelt. Die Daten stehen sofort im zentralen System zur Verfügung, und der zusammenfassende Bericht für den Vorgesetzten wird automatisch erstellt. Was früher ein mühsamer, stundenlanger Prozess der manuellen Dateneingabe war, ist jetzt eine schnelle und einfache Aufgabe, die nur wenige Minuten dauert.

Das war erst der Anfang. Das Team digitalisierte anschließend Dutzende weiterer Arbeitsabläufe, von Sicherheitsinspektionen und Gerätewartung bis hin zu Personalwesen und Leistungsbeurteilungen. Mithilfe der intelligenten Automatisierungstools von Jodoo erstellten sie 51 verschiedene Arten von Benachrichtigungen, um sicherzustellen, dass keine Aufgaben übersehen werden und wichtige Angelegenheiten umgehend an die zuständige Person weitergeleitet werden.
Schließung der Fachkräftelücke durch die Förderung von Bürgerentwicklern
Die tiefgreifendste Veränderung bei CICO war nicht nur die Technologie selbst, sondern die dadurch entstandene Innovationskultur. Das Citizen-Developer-Programm war ein Riesenerfolg. Um die Akzeptanz zu fördern und Kompetenzen aufzubauen, rief das Unternehmen sogar einen “IT-Wettbewerb” ins Leben, bei dem Teams aus verschiedenen Abteilungen um die besten Anwendungen wetteiferten.
Damit war das Problem der “Geistersysteme” endgültig gelöst. Da die Anwendungen von den Anwendern selbst entwickelt wurden, waren sie perfekt auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Sie waren einfach, intuitiv und funktionierten einwandfrei. Und weil die Jodoo-Plattform so benutzerfreundlich ist, konnten die Teams ihre Anwendungen problemlos aktualisieren und verbessern, wenn sich ihre Anforderungen änderten, ohne auf eine zentrale IT-Abteilung angewiesen zu sein.

Wie ein Manager es ausdrückte: “Früher scheiterten unsere maßgeschneiderten Systeme, weil sie nicht zu unserer Geschäftsrealität passten. Heute entwickeln diejenigen die Systeme, die die Geschäftsrealität täglich erleben. Deshalb funktioniert es.”

Die Ergebnisse: Ein klarer Weg zu höherer Leistung
Der Wechsel zu einem nutzerzentrierten, codefreien Entwicklungsmodell hat sich für CICO als äußerst gewinnbringend erwiesen. Das Unternehmen hat nicht nur seine Abläufe optimiert und Kosten gesenkt, sondern auch eine agilere, datengetriebene und innovativere Unternehmenskultur geschaffen. Die Zahlen sprechen für sich und zeichnen das Bild eines Unternehmens, das auf Hochtouren läuft.

Die Steigerung der Gesamteffizienz um 261 TP3T ist ein direktes Ergebnis der Digitalisierung und Automatisierung zahlreicher Kernprozesse. Die Reduzierung von Routinearbeiten um 201 TP3T und der Rückgang der manuellen Papierbuchhaltung um 491 TP3T haben die Mitarbeiter für wertvollere, strategische Aufgaben freigesetzt. Dies führte zu einer direkten Einsparung von 28 Arbeitsstunden pro Mitarbeiter und Monat – Zeit, die nun in die Verbesserung des Kundenservice und die Förderung von Innovationen reinvestiert wird.

Indem CICO ihre eigenen Teams mit der Entwicklung von Lösungen betraute, erzielte das Unternehmen zudem erhebliche finanzielle Einsparungen. Schätzungsweise wurden über 14,5 Billionen US-Dollar an Softwareentwicklungs- und Wartungskosten eingespart, die sonst für herkömmliche, individuell entwickelte Systeme angefallen wären. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Risiko des Aufbaus teurer, nutzloser Systeme (“Phantomsysteme”) eliminiert wurde.
Jenseits der Zahlen zeigt sich der wahre Einfluss in der Arbeitsweise der Mitarbeiter. Das Unternehmen ist besser vernetzt, arbeitet enger zusammen und reagiert schneller. Daten sind nicht länger eine Quelle der Frustration, sondern liefern wertvolle Erkenntnisse und treiben das Handeln voran.
Zukunftsaussichten: Der Weg in die Zukunft ist digital
Für CICO ist dies erst der Anfang einer langen und spannenden digitalen Reise. Der Erfolg ihres Citizen-Developer-Programms hat im gesamten Unternehmen eine starke Dynamik für Veränderungen freigesetzt. Die Vision des Unternehmens ist es, auf diesem Fundament aufzubauen und ein vollständig integriertes, datengetriebenes Ökosystem zu schaffen, das jeden Aspekt des Geschäfts durchdringt.
Die Transformation wurde durch eine klare, phasenweise Strategie vorangetrieben:
Phase 1: Förderung digitaler Talente
Da CICO erkannte, dass Digitalisierung ohne Talente unmöglich ist, konzentrierte man sich auf den Aufbau eines internen “A-Teams” von Jodoo-Experten. Ziel war es, innerhalb eines Jahres konzernweit eine Gruppe digitaler Pioniere – eine Mischung aus technischen und kaufmännischen Mitarbeitern – heranzubilden.
- Personalentwicklung: Das Unternehmen stellte auf ein “All-Staff Development”-Modell um, bei dem die Aufgabe der Anwendungsentwicklung auf verschiedene Personalebenen verteilt wurde.
- Anreizbasiertes Lernen: Um dies zu beschleunigen, veranstaltete CICO Kurse und Wettbewerbe zu Informatikkompetenzen. Die Mitarbeiter wurden beauftragt, praktische Anwendungen wie die Aufgabenverteilung an Mitglieder zu entwickeln, um reale Geschäftsprobleme zu lösen und so eine Kultur des praxisorientierten Lernens zu fördern.

Phase 2: Einrichtung eines wissenschaftlichen Bewertungssystems
Um der Skepsis des Managements zu begegnen, strebte CICO die Etablierung eines wissenschaftlichen Systems zur Bewertung des Nutzens seiner neuen digitalen Anwendungen an.
- Das Benchmark-Vergleichsmodell: CICO führte eine “Benchmark-Vergleichsmethode” ein. Alle Niederlassungen konnten anhand eines bewährten Benchmarks verglichen und bewertet werden. Dies bot ein einfaches, wissenschaftlich fundiertes Modell, um den Wert der Plattform für die Führungsebene zu belegen.

- Datengetriebene Unternehmensführung: Das Unternehmen etablierte ein umfassendes Rahmenwerk, bestehend aus einer Cloud-Plattform und einem Rechenzentrum. Dieses Rahmenwerk diente als zentrale Anlaufstelle für digitales Bauen, administrative Verwaltung und operative Steuerung und gewährleistete, dass alle Daten zur Analyse in einem zentralen Datenspeicher zusammengeführt wurden.

Sie erforschen bereits neue Wege, ihre Daten zu nutzen – von der vorausschauenden Wartung ihrer Anlagen bis hin zu KI-gestützten Verkehrsmanagementsystemen. Ihr Citizen-Developer-Programm wird ausgebaut, um eine neue Generation von Nachwuchstalenten auszubilden, die die nächste Innovationswelle anführen sollen. Wie einer der Programmleiter anmerkte: “Die Entwicklung von Informationstechnologie ist untrennbar mit der Förderung von Talenten verbunden. Wir freuen uns sehr, ein Tool gefunden zu haben, das so gut zu den aktuellen Gegebenheiten unseres Unternehmens passt.”
Die Geschichte von CICO ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass wahre digitale Transformation nicht von Technologie, sondern von Menschen abhängt. Indem sie ihren Mitarbeitern vertrauten und ihnen die Werkzeuge zur Problemlösung an die Hand gaben, haben sie einen neuen Motor für Wachstum und Innovation freigesetzt. Sie haben bewiesen, dass selbst ein großer, traditioneller Betreiber im öffentlichen Sektor zu einem agilen und dynamischen digitalen Vorreiter werden kann. CICO betreibt nicht nur die Infrastruktur von heute, sondern baut die digitale Infrastruktur von morgen.
Sind Sie bereit, Ihr Team zu stärken und Ihren eigenen Weg zum digitalen Erfolg zu gestalten?



